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Kooperationen im Zeichen der Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet auch in der Logistik rasant voran. So wird zum Beispiel der Einsatz von künstlicher Intelligenz die logistischen Prozesse auf allen Ebenen zukünftig massiv beeinflussen. Die Zusammenarbeit zwischen Logistik- und Technologieexperten ist notwendig, um die Digitalisierungsinitiativen voranzutreiben. Aber wie soll diese Zusammenarbeit organisiert werden?

Der Autor: Wilfried Pfuhl, Vorstandsmitglied der inconso AG

Die Zukunft der Logistik
Schon heute bahnen sich autonome Transportfahrzeuge selbstständig ihren Weg durch das Lager, während per Sprachsteuerung oder Datenbrille unterstützten Mitarbeitern der effizienteste Kommissionierweg durchs Lager gewiesen wird. Auch Cobots (Collaborative Robots), die mit Menschen buchstäblich Hand in Hand zusammenarbeiten, zeigen, in welcher Form Mensch-Maschine-Interaktionen in Produktion und Logistik stattfinden können. Sie alle deuten darauf hin, dass Roboter in der Logistik deutlich Einzug halten. Verfahren im Umfeld Advanced Analytics (AA) und Artificial Intelligence (AI) agieren hierbei als Schlüsseltechnologien. Sie werden zudem eine wesentliche Basis für die Planung und Steuerung der Logistikprozesse bilden, während mit dem Internet of Things (IoT) weitere Möglichkeiten für die umfassende vertikale Vernetzung der Objekte entlang der gesamten Supply Chain geschaffen werden.

Chancen und Voraussetzungen
Die Nutzung dieser Technologien müssen somit mehr und mehr Unternehmen in Hinblick auf ihre operativen Betriebsabläufe, aber auch bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Logistikprozesse, bedenken. Investitionen in die digitale Lieferkette sollen schließlich Kosteneinsparungen bringen, die Prozessqualität verbessern oder neue Geschäftsmodelle unterstützen. Nur mit welchen Verfahren und Mechanismen sollen die Veränderungen implementiert werden? Die Auseinandersetzung mit den systemischen Voraussetzungen und der jeweiligen Ist-Situation im Unternehmen ist das eine, das andere ein Ausloten der Möglichkeiten, über die eine Idee in die Realität umgesetzt werden kann.

First things first: Integrative Logistiksysteme bilden hierfür die Grundvoraussetzung. Die Systeme sollten für die Integration von Technologien, wie z. B. Sensoren, Bilderkennung, Sprachsteuerung oder Assisted Reality vorbereitet sein. Cloudlösungen sorgen dabei für die zentrale Verwaltung der logistischen Daten, um über Auswertungsmöglichkeiten zum Beispiel Transport-, Kommissionier- und Versandaufgaben genauer zu prognostizieren und weiter optimieren zu können. Regelmäßige Releases müssen die Systeme insbesondere in diesem dynamischen Umfeld aktuell halten. Erst damit eröffnet sich die Möglichkeit, Technologieerweiterungen zur Prozessverbesserung und Effizienzsteigerung zu implementieren. Am Ende entscheidet aber trotz aller Technologien der Nutzen für den Kunden zu Gunsten eines optimalen, flexibleren und dynamischeren Logistikbetriebs über den Erfolg.

Der Weg ist nicht weit
Erfahrene Softwarepartner mit ganzheitlichem Blick auf Technologien und Möglichkeiten sind in vielen Fällen eine erste Anlaufstelle für Digitalisierungsinitiativen, mit denen sich das Potenzial des digitalen Zeitalters heben lässt. Der weitere Weg kann in vielen Fällen jedoch eine Sache nicht entbehren – das Stichwort lautet: Co-Creation. Denn auch neue Geschäftsmodelle und innovative Lösungsansätze verlangen eine ganzheitliche Sicht auf Gegebenheiten und Potenziale, die sowohl aus Unternehmens- als auch IT-Sicht bewertet werden müssen.

Gemeinsam zum Erfolg
Der grundlegende Gedanke von Co-Creation deutet darauf hin, dass inconso mit Kunden und innovationsfreudigen Unternehmen durch den Einsatz von agilen Konzepten auf der einen Seite und der Nutzung eines bewährten mehrstufigen „Stage-Gate Frameworks“ auf der anderen Seite Entwicklungszeiten verkürzt. Die Zusammenarbeit im Team wird stark gefördert. User-Stories durchlaufen hierbei detailliert definierte Phasen – von der Ideation, über das Concept Design und Detailing bis hin zum Piloten in Form eines MVP (Minimum Viable Product).

Die Lösungsentwicklung erfolgt durch ein funktionsübergreifendes Team bestehend aus dem Projektmanager, Prozessexperten, Technikexperten, Softwareentwickler und weiteren externen Projektbeteiligten.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Ziele der Lösungsidee werden klar kommuniziert, die wesentlichen Termine und Liefergegenstände können über die Stage-Gate Logik nachvollzogen werden, die Zuständigkeiten und Rollen sind klar verteilt und die definierten Stage-Gate Reviews geben einen klaren Überblick über den Projektfortschritt.

Auf in die Zukunft
Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Entwicklung von Use Cases über das skizzierte Vorgehensmodell einen hervorragenden Einstieg in eine umfassendere Digitalisierungsinitiative ermöglicht. Technologien können mit diesem Verfahren punktuell evaluiert werden. Risiken, insbesondere bei der Akzeptanz von veränderten Arbeitsabläufen im Rahmen des Veränderungsmanagements, werden reduziert.

Fest steht, dass die sich stets ändernden Anforderungen in der Logistik nie da gewesene Herausforderungen hervorbringen, die auch besonderer Herangehensweisen bedürfen. Doch genauso vielfältig wie die Herausforderungen gestalten sich auch die Chancen.

Die Megatrends Globalisierung und Digitalisierung wirken sich zunehmend auf Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus – und das weltweit.

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